Bergisches LandProjekteRundweg

Vom Astrather Hof durch blühende Rapsfelder ins Deilbachtal

9,46 Kilometer

2 Stunde und 50 Minuten

↗ 260 m ↘ 260 m

ÖPNV: 637 von Barmen Bf – Haltestelle Velbert Asrath

Zusammenfassung der Wanderung

  • Schwierigkeitsgrad: Mittel
  • Typ: Rundwanderung
  • Highlights: Deilbachtal, Deilbach,
  • Einkehrmöglichkeiten: –
  • Kurzbeschreibung: Vom Astrather Hof führen einige Wanderwege ins Deilbach- oder Windrather Tal. Wir folgen heute hauptsächlich dem Wanderweg A3, der auf einer „8“ durchs Deilbachtal. Allerdings kehren wir zweimal vom Weg ab und überqueren den Deilbach, um einige Asphaltstücke durch abwechslungsreiche Waldpfade auszutauschen. Der Weg bietet tolle Wegpassagen entlang des Deilbachs, gelb blühende Rapsfelder (im April) und wunderschöne Rastplätze am Fluss oder auf hoch gelegenen Wiesen. Der Weg pendelt demnach zwischen oben und unten, so dass einige (lohnenswerte) Höhenmeter zurückgelegt werden müssen. Ein Highlight ist das Wald am Kahlenberg, wo der Weg durch einen einsamen Laubwald hinabführt. Teile des Weges kannst du auch auf dem Wanderweg A4 durch Deilbachtal oder auf einer Tour durch südliche Deilbachtal entdecken

Beschreibung der Wanderung durch das Deilbachtal

Der ehemalige Astrather Hof ist ein vielseitiger Ausgangspunkt für Wanderungen in der näheren Umgebung und ist auch mit dem Bus aus Wuppertal erreichbar. Vom Hof führen mehrere Wanderwege entweder ins Deilbachtal oder auch ins Windrather Tal, wo es die vielen Biohöfe zu entdecken gibt. Wir starten vom Hof auf der gleichen Seite der Straße über eine kleinen Asphaltweg in Richtung Wald. Hier halten wir uns links und genießen den schönen Waldweg und den Anblick der grünen Blätter der Bäume.

Start der Wanderung

Nach den ersten Windungen des Weges öffnet sich auf einmal der Blick auf das vor uns liegende Deilbachtal, in welches wir nun hinabsteigen.

Unten kommen wir an einer Straße an, dir nach schräg links überqueren und nun an einem vom Deilbach gespeisten Becken vorbeikommen. Hier tummeln sich im Frühjahr Unmengen an Kaulquappen, welche die warme Frühlingssonne genießen.

Der Weg führt an einem großen Privatgelände linker Hand vorbei und führt dann über ein kurzes Stück steil bergauf. Oben angekommen lohnt sich ein kurzer Abstecher nach links. Hier findet sich ein kleiner Hof und ein fotogenes Autowrack auf dem Feld.

Alte Rostlaube auf dem Feld

Auch Snooker entdeckt hier einige interessante Dinge, wie diese Ziege. Zum Glück interessieren ihn andere Tier gar nicht.

Achtsame Ziege

Wir gehen jetzt aber in der anderen Richtung weiter und entdecken freudig, dass wir nicht über die Straße gehen müssen, sondern dass ein paralleler Wald- und Feldweg vorhanden ist. Und dieser hält auch direkt eine Überraschung in Form einer Blindschleiche für uns bereit.

Diesem schönen Weg folgen wir bis hinab zum Deilbach, den wir über eine breite Brücke überqueren können und erreichen das ehemaligen Gasthofes „Schmahl am Schmalen“. Hier biegen wir links auf die Deilbachstraße und anschließend links in den Fettenberger Weg ab. Und wieder verändert sich die Szenerie und wir sind umringt von blühenden, gelben Rapsfeldern.

Unglaublich, was die Natur für eine Farbenpracht vollbringen kann. Der strahlendblaue Himmel, dass sattgrüne Gras und die gelbleuchtenden Rapsfelder. Da muss auch Snooker mal als Fotomodell her halten.

Snooker zwischen Rapsfeldern

Kurze Zeit später werden diese Eindrücke vom erneuten Eintritt in den Wald und dem dahinplätschernden Deilbach abgelöst. Den uns durch die Bäume bietende Schatten nehmen wir dankbar an und wandern eine Weile entlang des Baches bergauf und bergab, bevor wir ihn überqueren und anschließend einem kleinen Stück dem Fettenberger Bach folgen.

Während wir kurz quer eine Straße überqueren, führt der Bach unterhalb entlang und bringt uns zu einem kleinen Pfad entlang eines recht großen Grundstückes, auf dem sich zwei Schafe gut gehen lassen. Hier steigt der Weg kurz recht steil an, was zum einen einen tollen Ausblick mit sich bringt und zum anderen zu einer Wiese führt, die sich für eine Pause anbietet.

Dann sehen wir von weiten etwas pink leuchten im hohen Gras. Beim näher kommen stellt es sich als Einhorn heraus. Wer sagt denn, die gibt es gar nicht? Allerdings ist es nur ein Einhorn-Luftballon, der sich wahrscheinlich irgendwo los gerissen hat. Wir nehmen ihn trotzdem mit, um ihn später zu entsorgen. Für die Wanderung ist ab jetzt aber trotzdem ein Einhorn unser Begleiter. Da staunen auch die Ponys nicht schlecht.

Wir folgen dem Weg weiter bergauf und stoßen auf eine schmale Aspahltstraße. Von hier bietet sich ein weiter Blick über das Deilbachtal. Eine Pausenbank (die allerdings sehr oft belegt ist) bietet auch einen tollen Platz für eine Pause. Hier biegen wir nach rechts ab, bevor wir vor dem ersten Haus auf der linken Seite nach links auf einen Pfad einbiegen, der uns in einen unglaublich beindruckenden Laubwald führt. Über Serpentinen geht es hinab und die Stille des Waldes umfängt einen. Umgeben von Laub, gehen wir über die schmalen Pfade auf dem Waldboden und steigen ehrfürchtig über einige umgestürzte Baumriesen hinweg.

Pfad durch den Laubwald

Unten kommen wir dann wieder an der bekannten Asphaltstraße an, die uns nach links in Richtung der Rapsfelder führt. Aber auch der Blick nach rechts lohnt sich und zeigt die Auenlandschaft des Deilbachs.

Grüne Wiesen im Deilbachtal

Durch die Rapsfelder geht es nun erneut vorbei am Gasthof am Schmalen. Hier folgen wir allerdings nicht dem ursprünglichen Weg zurück, sondern gehen noch einige Meter weiter auf der Asphaltstraße entlang eines schönen alten Fachwerkhauses.

Dann führt der Weg nach links ab. Der Pfad windet sich nun zwischen einigen Häusern und Pferdeweiden entlang und spuckt uns am Ende an unserem Ausgangspunkt am Astrather Hof aus.

Komoot Wanderdetails

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