Bergisches LandProjekteRundwegWuppertal

Urlaubswanderung durch das Naturschutzgebiet Deilbachtal

9,98 Kilometer

2 Stunden und 19 Minuten

↗ 210 m ↘ 210 m

ÖPNV: 635 bis Wuppertal-Schaumlöffel + 15 Minuten Fußweg

PKW: Parken Kreuzung Elberfelder Straße/ Huxel (Straßenrand)

Zusammenfassung der Wanderung

  • Schwierigkeitsgrad: Mittel
  • Typ: Rundwanderung
  • Highlights: Deilbach, Naturschutzgebiet Deilbachtal
  • Einkehrmöglichkeiten: –
  • Verpflegung: Rucksackverpflegung (Wasser und Snack)
  • Wegbeschreibung: Wir überqueren die Kreuzung und gehen links vom Haus in die Straße „Stöcken“. Nach kurzer Zeit biegen wir links in den Wald ab (Wanderzeichen GB). Über wurzelige Pfade geht es entlang des Deilbachs. Bei Erreichung der Straße links abbiegen (Rund um Wuppertal – W) (Deilbach überqueren) und anschließend rechts der Straße folgen. Nun die Asphaltstraße auf den schräg links ansteigenden Waldpfad verlassen (W) (über die Asphaltstraße kommen wir am Ende zurück). Diesem Weg an kleineren Gehöften entlang folgen bis der Deilbach wieder erreicht wird. Beim erreichen der Straße links und dann direkt wieder rechts auf einen kleinen Pfad abbiegen (Neanderlandsteig – N/ A3). Diesem schönen Pfad kurz danach bergauf und später rechts hinauf zu einigen schön gelegenen Häusern folgen. Obern angekommen den schönen Blick genießen und an der schmalen Straße rechts abbiegen (-). Vor den ersten Häusern auf der linken Seite links abbiegen und den Zick-Zack-Weg durch den tollen Laubwald hinab bis zur Straße folgen. Hier links abbiegen (A3) und bei der ersten Möglichkeit rechts zum Deilbach abbiegen (N/ A5). Hier immer dem rechten Weg erst entlang des Wassers folgen (Hattinger Rundweg – H) und nach einer starken Linkskurve geradeaus und bergauf folgen. Oben angekommen biegen wir zuersts rechts und dann noch einmal rechts ab, so dass links von uns eine große Wiese mit einem schönen Ausblick liegt. An der Weggabelung links dem Weg an der Wiese (H) und ca. nach 300 Metern links einem kleinen Weg folgen (H). Dieser führt an einem Grundstück vorbei. Am nächsten Weg abgekommen, diesen überqueren und gegenüber einem weiteren kleinen Pfad hinab folgen (-). Wir kommen wieder zum Deilbach und durchqueren das Grundstück eines Bauernhofes und kommen über die Asphaltstraße zurück zur Gabelung, wo wir den Weg in den Wald genommen haben. Weiter der Straße folgen, an der nächsten Kreuzung links abbiegen und dann rechts dem Pfad (GB) entlang des Deilbachs zurück zum Ausgangspunkt folgen.

Beschreibung der Wanderung durch das Deilbachtal

Im Deilbachtal war ich schon öfters unterwegs. Das letzte Mal bei der zweiten Etappe von „Rund um Wuppertal“. Und jedes Mal fällt mir auf, wie schön es ist. Dieses Mal war es aber doch noch etwas anders – ich würde mich sogar recht weit aus dem Fenster lehnen und sagen – besser. Aber der Reihe nach.

Hallo Deilbach

An diesem sonnigen Karfreitag hatte ich kurzfristig die Turnschuhe geschnürt und einen kleinen Rucksack gepackt und mich auf dem Weg zum Deilbachtal begeben. Vom Startpunkt aus tauche ich schon nach kurzer Zeit in die idyllische Atmosphäre des munter vor sich her fließenden Baches ab. Der Pfad entlang des Deilbachs macht dabei mit seinen wurzeligen Passagen sogar noch richtig viel Spaß zu gehen und es finden sich immer wieder kleine Stellen, die zum Verweilen am Wasser einladen.

Auge und Seele werden an diesem Teilstück richtig verwöhnt und ich habe mich oft erwischt, dass ich kurz innehalten musste, weil es so schön ist. Aber auch weil es so viel zu entdecken gibt, wenn du die Augen offen hältst.

Erste Blicke aufs Deilbachtal

Danach verlasse ich fürs erste den Deilbach und nach einem kurzen Stück über eine Asphaltstraße führt der Weg wieder über Waldpfade. Für ein kurzes Stück geht es auf einem Wegstück entlang, dass zum Rundweg „Rund um Wuppertal“ gehört.

Wanderzeichen Rund um Wuppertal

Und hier erheben wir uns zum ersten Mal aus dem Deilbachtal und wie es so oft ist – manchmal muss man einen Schritt zurück treten, um die Schönheit in Gänze zu betrachten. Und so ist es auch diesmal.

Blick ins Deilbachtal

Auch die hier stehenden Häuser bilden mit den blühenden Bäumen ein malerisches Ensemble und ich kann kaum glauben, dass ich mich hier in meiner Heimat bewege.

Haus mit blühendem Baum

Aber so schön der Blick auch ist, freue ich mich doch, als ich kurze Zeit später wieder durch einen von Pflanzen umschlungenen Pfad hinab zum Deilbach steige und mal dichter, mal weiter entfernt vom Fluss weiter gehe.

Nachdem ich den Weg „Rund um Wuppertal“ hinter mir gelassen habe, geht es nun ein Stück auf einem noch größeren Weg weiter. Ich folge nun dem Neanderlandsteig mit seinem prägnanten roten „N“, welches mich an der nachfolgenden Kreuzung auf einen kleinen Pfad entlang lockt.

Schmaler Pfad lädt zum Entdecken ein

Urlaubsregion Deilbachtal

Ein kurzer Anstieg später denke ich wirklich nicht mehr, dass ich mich hier nördlich von Wuppertal befinde, sondern vermute eher, dass es mich ins Alpenvorland verschlagen hat. Ein Jogger erwischt mich bei ein paar Fotos der blühenden Landschaft und merkt folgerichtig an: „Wie im Urlaub, ne?„. Da kann ich nur bestätigend nicken.

Ich überschreite Wiesen, die mich an Pfade auf den Almen erinnern, nur um im nächsten Moment wieder in den typischen Buchenwald abzutauchen. Oben angekommen bietet sich dann ein phantastischer Blick ins Deilbachtal auf der einen und in Richtung Ruhrgebiet auf der anderen Seite.

Urlaubsregion Deilbachtal

Über eine schmale, geschwungene Straße geht es nun weiter, bevor ich links wieder in den Wald abbiege und einen gezackten Pfad durch einen wunderschönen Laubwald hinabsteige. Es ist so friedlich hier und einige Baumstämme laden zum verweilen ein. Was ich höre ist das Rauschend es Windes in den Baumkronen und das Singen der Vögel. Sonst nichts.

Der Deilbach – Wuppertals Verbindung zur Ruhr

Mit dem Abstieg komme ich auch diesmal wieder dem Deilbach näher und an der Straße angekommen geht es nun zuerst links und kurze Zeit später rechts in den Wald un nun endgültig wieder ans Wasser. Wie kühl und wohltuend das Wasser ist.

Der Deilbach legt auf seinen 20,8 Kilometern aus dem Wuppertaler Norden bis zur Mündung in die Ruhr bei Essen-Kupferdreh 250 Höhenmeter zurück.

Auf den Spuren des Hattinger Rundweges

Anschließend geht es es dem Hattinger Rundweg folgend entlang des Baches entgegen der Fließrichtung und kurzer Zeit später bergauf. Oben angekommen findest du dafür einen wunderschönen Ausblick auf Wälder über sattgrüne Wiesen vor. Auch die Hatzfelder Wassertürme sind zu entdecken.

Weiter folge ich dem Hattinger Rundweg mit dem eingekreisten H als Wanderzeichen. Hier musst du jetzt gut aufpassen, da der Weg nach kurzer Zeit links im Wald verschwindet.

An einem entlegenen Grundstück entlang bietet sich erneut ein Blick auf die andere Talseite. Hier ist unter anderem eine große Hühnerfarm zu erkennen.

Blick auf den Hühnerstall

Nach dem Grundstück überquere ich den Weg und folge dem schmalen Weg bergab – genau, wieder zum Fluss. Auch hier ist es schön und der Deilbach fließt munter vor sich hin. Zwischen zwei Gittern überquere ich den Bach und überquere einen Bauernhof, bevor ich mich relativ am Anfang der Strecke wiederfinde und mich freue, dass nun das erste Stück entlang des Deilbachs noch vor mir liegt. Über die wurzeligen Pfade geht es nun zurück zum Ausgangspunkt.

Eine tolle Runde in einem wunderschönen Gebiet. Ob du das Deilbachtal nun auf dieser Tour oder einen anderen erkundest ist völlig egal. Aber es lohnt sich definitiv einen Ausflug hierhin zu machen. Viel Spaß

Komoot Wanderdetails

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3 Comments
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Nici
6 Monate zuvor

Hallo Wupperwanderer,
tolle Tour über verwurzelt Pfade,! Leider auch hier die beschriebene Tour zwischendurch verloren, aber egal, es war überall schön und sind wieder an der Abzweigung GB angekommen.
Freue mich auf nächste Tourbeschreibungen….

Stefan
2 Tage zuvor

Lieber Wupperwanderer, wirklich eine sehr schöne Tour mit vielen schmalen Pfaden mitten durch abwechslungsreiche Natur. Im Norden haben wir uns etwas mehr am Astrather Höhenweg orientiert und ein, zwei Kilometer mehr gemacht und ein paar weitere Weitblicke genossen. Vielen Dank!