Bergisches LandProjekteRundweg

Rundweg zum Bergerhof – Elfringhauser Schweiz

7,35 Kilometer
2 Stunde und 9 Minuten
210 Höhenmeter

Zusammenfassung der Wanderung

Ich bin auf die Wanderungndurch das Buch „20 Wanderungen im Ennepe-Ruhr-Kreis“ von Jörg Motsiefer gestoßen, veröffentlicht im Droste Verlag. Es handelt sich um die Route Nummer 10:  „Rund um den Immelberg in der Elfringhauser Schweiz“. Auf dieser schönen Rundwanderung geht es zu Anfang und Ende entlang des Felderbachs, der die Elfringhauser Schweiz durchfließt. Die Elfringhauser Schweiz ist ein Naherholungs- und Wandergebiet mit vielen tollen Möglichkeiten bei einem der Höfe einzukehren. Sehr bekannt ist der Bergerhof, der unter anderem auch mit einen kleinen Streichelzoo und einem Maislabyrinth aufwartet.
  • Schwierigkeitsgrad: Einfach
  • Typ: Rundwanderung
  • Highlights: Bergerhof, Aussichten auf die Elfringhauser Schweiz
  • Einkehrmöglichkeiten: Café-Restaurant Waldhof, Bergerhof
  • Verpflegung:
  • Wanderzeichen: A1, A4
  • Kurzbeschreibung: Einfache Wanderung durch die Elfringhauser Schweiz. Vom Startpunkt am Parkplatz folgen wir zuerst dem Felderbach, bevor es bis zum Bergerhof sanft, aber stetig bergan geht. Dafür wartet hier Stärkung und Entspannung auf den Wanderer. Der Rückweg führt wieder ins Felderbachtal und entlang des Baches zum Ausgangspunkt.

Beschreibung der Wanderung zum Bergerhof

In der Elfringhauser Schweiz kann gut gewandert werden. Diesen Eindruck bekomme ich jedenfalls am Wanderparkplatz am Roten Haus, als ich einen Blick auf die Wanderkarte werfe. Ich werde heute dem Wanderweg A4 folgen, nur für den Anfang sowie beim Abstecher zum Bergerhof werden ich auf anderen Wegen wandeln.
Wanderkarte Elfringhauser Schweiz
Wanderkarte in der Elfringhauser Schweiz
Nach Überqueren der Straße geht es einen schönen Weg oberhalb des Felderbachs entlang. Der Felderbach entspringt im Norden Wuppertals (Mollenkotten) und fließt dann über 12,7 km ganze 227 m hinab. Bei Velbert-Nierenhof mündet er denn in den Deilbach, welcher später selber in die Ruhr fließt (Felderbach). Die ersten Meter sind sozusagen der Zuweg zum Rundweg und dürfen am Ende noch einmal gegangen werden. Die Bilder zeigen aber schon, dass es eine Freude ist, hier noch einmal lang zugehen.  Dann stoße ich auf eine Kreuzung, wo ich scharf nach links auf den Wanderweg A4 abbiegen und die ersten Höhenmeter zurücklegen muss. Auf dem Weg, der geradeaus weiter geht, werde ich nachher zurückkommen. Oben angekommen wartet eine tolle Sicht auf die umliegenden Wälder, Hänge und der auffällige, 301 Meter hohe rot-weiße Sendemast des Sender Langenberg ist zu erkennen.
„Der Sender Langenberg ist eine Sendeanlage des Westdeutschen Rundfunks (WDR) in Langenberg, einem Ortsteil von Velbert. Er dient als Grundnetzsender für digitales Fernsehen im Standard DVB-T2 HD und zur analogen und digitalen (DAB) Verbreitung von Hörfunk auf Ultrakurzwelle. Am Standort Langenberg befindet sich die Zentrale Sendernetzüberwachung (ZSÜ) des WDR, die große Teile des WDR-Senderbetriebes steuert.“ Sender Langenberg
Elfringhauser Schweiz
Postkartenmotiv in der Elfringhauser Schweiz
Ich wander weiter auf dem schönen, immer wieder sehr leicht ansteigenden Höhenweg und bald taucht zu meiner linken das Café-Restaurant Waldhof auf. Danach geht es durch eine Tannenbaum-Zucht – in einem halben Jahr ist es schon wieder so weit … Aber vorher ist es Zeit, den Blick auf den Boden vor mir zu richten. Denn dort liegt etwas längliches. Vorsichtig genährt, ein paar Beweisfotos geschossen – es müsste sich um eine Blindschleiche handeln. Wenn ich mich irre und es sich doch um eine andere Schlange handelt, freue ich mich über eine Rückmeldung. Doch Schlange? Natürlich wissen es die meisten, die Blindschleiche ist eine Echsenart innerhalb der Familie der Schleichen – zwar ein Reptil, aber keine Schlange (Blindschleiche). An ihrer Schönheit und Besonderheit ändert das aber nichts. Ähnlich der Blindschleiche schlängelt sich auch der Weg immer weiter durch Wälder und Berg entlang. Im Tal der Porbecke (kleiner Fluss) verlasse ich nun den A4 und lege einen kleinen Zwischenstopp am Bergerhof ein. Anscheinend ist der Ort ein beliebtes regionales Ausflugsziel. Es ist zwar nicht voll, aber dennoch treiben sich hier viele Menschen herum. An den Tischen werden Speisen und Getränke genossen und am bäuerlichen Streichelzoo die kleinen Zicklein von ebenso kleinen Menschlein gefüttert. Ein schöner Platz. Der Bergerhof bietet auch eine Landmetzgerei und einen kleinen Hofladen, wo die eigenen Produkte angeboten werden. Insgesamt ein toller Ort zur Einkehr. Da jede schöne Zeit zu Ende geht, breche ich auf  die zweite Hälfte des Rundweges auf. Dieser führt mich zu Beginn über den Hof und dann an einer Hühnerfarm vorbei. Freilaufende Hühner draußen, Platzmangel drinnen. Nach dem Hühnerbetrieb geht es wieder in den Wald, der zu Anfang viele Lärchen bietet. Die Lärche, die zu den Kiefergewächsen gehört, ist einer der wenigen Nadelbäume, der seine Nadeln (Blätter) im Herbst abwirft und somit im Frühling mit frischer, grüner Farbe glänzt. Das macht den Aufstieg zum Immelberg (277 m), den wir nicht ganz erklimmen, sondern nur an seiner Südseite umrunden, deutlich angenehmer. Nach diesem letzten Aufstieg geht es wieder hinab ins Felderbachtal, dem ich nun einfach nur weiter folgen muss, bis er mich wieder zum Ausgangspunkt zurückgebracht hat. Eine sehr tolle Tour mit einer tollen Möglichkeit zum Verschnaufen am Bergerhof. Landschaftlich hat die Elfringhauser Schweiz der grünen, hügeligen Landschaft viel zu bieten.

Komoot Wanderdetails

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