In der Beek: Rundweg A1 durch Frankholzhäusschen

5,37 Kilometer

1 Stunden 37 Minuten

↗ 110 m ↘ 110 m

ÖPNV: 613 – Wuppertal Hbf bis Wuppertal Falkenberg

Zusammenfassung der Wanderung

  • Schwierigkeitsgrad: Einfach
  • Typ: Rundwanderung
  • Wanderzeichen: A1
  • Highlights: Bayer Aprath, Hofgut Steinberg, Autobahnbrücke A535
  • Einkehrmöglichkeiten: Das Johann`s Café
  • Kurzbeschreibung: Vom Wanderparkplatz in der Berg geht es ein kurzes Stück bergauf, wo bereits der erste von unzähligen Ausblicken wartet. Durch die Ortschaft Frankholzhäusschen geht es zwischen großflächigen Feldern entlang. Dabei ist die Autobahnbrücke der A535 ein guter Orientierungspunkt in der Landschaft, denn der Weg führt zuerst in Richtung, dann unter und hinter der Brücke und dann wieder unter ihr zurück. Dabei schließt sich der Kreis und es geht auf ähnlichen Pfaden durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt, bevor der Weg kurz vor dem Ziel noch einmal vom Hinweg abweicht und auf einem weiterem Bogen dem Wanderparkplatz entgegen läuft.

Beschreibung der Wanderung durch Frankholzhäusschen

Brr, ist das kalt heute. Während ich im Oktober hier noch bei fast sommerlichen Temperaturen den Rundweg A3 erwandert habe (kann hier gerne nachgelesen werden), streckte diese Nacht zum ersten Mal der Winter seiner frostigen Finger aus. Während die fast wolkenlose Nacht sehr kalt gewesen war, sorgte nun ein blauer Himmel dafür, dass die Sonne wenigstens etwas ihre wärmenden Strahlen auf die Wanderer, Läufer, Gassi-Gänger und Fahrradfahrer aussenden konnte.

Heute begleiten mich Cora, Jojo und Klara und wollen so schnell wie möglich in Richtung Sonne. Denn hier am Wanderparkplatz In der Beek ist es direkt an der Varresbeck doch etwas schattig. Und so machen wir uns rasch auf den Weg in den Wald und lassen die ersten Höhenmeter schnell hinter uns. Wir sind recht früh unterwegs und überraschen so ein Reh, welches schnell durch das Gehölz davon hüpft.

Kurze Zeit später treten wir dann aus dem Wald auf die offene Fläche heraus und lassen den Blick schweifen. Und es gibt wahrlich viel zu entdecken: das Atadösken, der Fernmeldeturm, das Bayer-Forschungszentrum in Aprath, die Hochhäuser in Eckbusch und die Kalkwerke im Wuppertaler Osten. Es lohnt sich also hier für einige Momente zu verweilen und alles in sich aufzunehmen.

Hochhäuser und Bayer

Nun müssen wir kurz die Straße überqueren und folgen anschließend einer Asphaltstraße bergab. Es geht durch ein kleines Waldstück, bis sich plötzlich der Blick über die hügelige Landschaft bietet.

Verlockende Landschaft

Kurze Zeit später kommen wir an einem wunderschönen Fachwerkhaus vorbei . Witzig ist auch der Briefkasten – er ist ein Mini-Fachwerkhaus. Wie putzig.

Zwischen den Feldern geht es nun weiter. Es ist bestimmt auch spannend im Sommer wieder zu kommen. Hier kann man wohl gut Erdbeeren pflücken. Nun wächst in der Winterzeit allerlei Pflanzen und kurz wundern wir uns, warum jetzt noch Raps wächst. Dessen Wachstumszeit ist doch normalerweise im Frühjahr. Aber dann werden wir aufgeklärt, dass es sich um Ackersenf handelt. Dabei handelt es sich um eine Zwischenfrucht, die Nährstoffe im Boden bindet. Im Frühjahr werden die Pflanzen dann mit in den Boden eingepflügt und düngen den Boden somit zusätzlich.

Darüber hinaus kommen wir dann auch an einem kleinen Hofautomaten vorbei, an dem Kartoffeln, Eier und allerlei selbst produzierte Lebensmittel erworben werden können.

Nun kommt die Autobahnbrücke der A535 in den Blick. Es wirkt fast, als würde der Weg direkt auf die Fahrbahn führen. Aber das ist natürlich nur eine Täuschung, denn kurz vorher führt der Weg hinab und unter der Brücke hindurch und am Hofgut Steinberg mit seinem bildschönen Teich vorbei. Beim letzten Mal habe ich hier noch einen Graureiher gesehen, heute können wir uns nur am schönen Panorama erfreuen. Hinter dem Hofgut geht es dann wieder unter der Brücke hindurch und zurück in Richtung der Hofschaft.

Dabei erblicken wir das Haus auf dem Hügel mit seinen Hühnern im Garten. Daher kommen also die Eier.

Die Hofschaft durch die wir bereits auf dem Hinweg mit seinem schönen Fachwerkhaus gekommen sind und durch die wir nun wieder zurück gehen, heißt übrigens Frankholzhäusschen. Durch eine Asphaltstraße geht es nun wieder zurück durch den Wald, über die Straße und durch das Waldgebiet oberhalb des Wanderparkplatzes zurück.

Fazit

Ähnlich wie der Wanderweg A3 bietet auch der A1 einen wunderschönen Eindruck der Gegend. Auf den gut 5 Kilometern wechseln sich kleine Waldgebiete und offene Landschaften, die mit kleinen Hofschaften durchsetzt sind, ab. Eine kurze, abwechslungsreiche und damit zu empfehlende Runde.

Komoot Wanderdetails

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