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Rundweg von der Kohlfurt über die Wupperhöhen

8,92 Kilometer

2 Stunden 29 Minuten

↗ 160 m ↘ 160 m

ÖPNV:

Zusammenfassung der Wanderung

  • Schwierigkeitsgrad: Mittel
  • Typ: Rundwanderung
  • Wanderzeichen: –
  • Highlights: Wupper, Strandcafé, Café Hubraum, Fleußmühle, Erntegärten
  • Einkehrmöglichkeiten: Strandcafé, Café Hubraum
  • Kurzbeschreibung: Von der Kohlfurt aus geht es zuerst parallel der Straße, bis es über kleine Wald- und Wiesenpfade durch kleinerer Häuseransammlungen langsam auf die Wupperhänge hinauf geht. Dabei bieten sich immer wieder fantastische Ausblicke auf das Tal der Wupper. Entlang der Randgebiete von Solingen geht es über den Höhenzug weiter, entlang vieler kleiner Erntegärten und über Wiesen und Felder. Später führt der Weg durch einen kleinen Eichenwald langsam hinab zur Wupper und im Anschluss zurück zu unserem Startpunkt – Kaffee und Kuchen warten.

Beschreibung der Wanderung über wie Wupperhöhen von der Kohlfurt

Vom Strandcafé oder dem Café Hubraum geht es auf diese Runde – das Schöne ist, dass wir uns somit schon einmal darauf einstellen können, wo wir nach dieser Runde einkehren können. Im Sommer bietet sich sicherlich das Strandcafé an. Das Café Hubraum lockt dagegen mit rustikaler Atmosphäre und deftigerem Essen.

Aber erst einmal heißt es sich das Essen und einen heißen Kaffee zu verdienen. Und somit machen wir uns heute zu viert auf den Weg, um die Höhen über die Wupper zu erkunden. Zuerst überqueren wir die Kohlfurter Brücke. Bis 1969 diente die Brücke als Verbindungsweg über die Wupper zwischen Solingen und Wuppertal für die Straßenbahn. Dafür wurde die 1714 erbaute steinerne Bogenbrücke 1893 durch die heutige Stahlbrücke ersetzt. Aber bereits 1363 wurde eine hölzerne Brücke urkundlich erwähnt. Da auch an Brücken bekanntlich der Zahn der Zeit nagt, wurde die mittlerweile nur noch als Fußgängerbrücke genutzte Brücke 2009 im Rahmen einer Sanierung komplett demontiert und wieder neu aufgebaut. Mit dieser Geschichte im Hinterkopf erfolgt die Überquerung der Brücke doch etwas bedächtiger.

Vorbei am Café Hubraum überqueren wir nach nach einem kurzen Stück entlang der Straße diese und biegen in einen Paralleweg ab. Entlang einiger Häuser kommen wir nun bald auf abgelegenere Wege. Links taucht die Fleußmühle auf, während wir dem Weg nach rechts über einen schmalen Waldpfad folgen. Die Fleußmühle ist eine gut instandgehaltene (na gut, nach einem Brand im Jahr 2008 mussten die Obergeschosse der Mphle aufwendig wieder restauriert werden), knapp 250 Jahre alte Mühle. Aber die knapp 200.000 € waren es definitiv wert.

Wir lassen die Mühle hinter uns und stoßen schon bald auf andere alte Fachwerkhäuser, die alle mehr oder weniger gut in Schuss sind.

Altes Fachwerkhaus

Nun geht es die nächste Zeit über sehr schöne Wiesenpfade. Dabei erblicken wir weidende Kühe, lassen unseren Blicke in die Ferne schweifen und kommen immer wieder durch kleinere Siedlungen, die zum Entdecken einladen.

Mit dem Laub unter unseren Füßen passieren wir dann ein älteres Drehkreuz – ob das die Kühe von der Feldflucht wohl abhält?

Mittlerweile haben wir uns aber deutlich höher „gewandert“ und ernten nun die Lorbeeren in Form einer beeindruckenden Fernsicht – über die gegenüberliegenden Wupperhänge und sogar den Schronstein der AWG in Cronenberg können wir erkennen.

Aber wer aufmerksam unterwegs ist, entdeckt auch andere Dinge. Kurz fühlen wir uns wie „Alice im Wunderland“ – wer fühlt sich denn hier nicht an die Grinsekatze erinnert?

Grinsekatze im Wald

Um die Katze muss sicher aber keiner Sorgen machen. Die stammt sicherlich aus der Siedlung, durch die wir als nächstes kommen. Aber natürlich schön für die Katze, wenn sie ihren Samstagvormittag gemütlich im Wald verbringen kann. Vorbei an kleineren Höfen stoßen wir dann auf immer mehr Kleingärten, in denen Kürbisse auf dem Kompost wachsen oder Kleingärtner ihre Parzelle bewirtschaften können. Und das alles bei diesem Ausblick …

Das Fachwerkhaus ist ja ein Symbol für das Bergische Land. Aber natürlich haben manche Leute auch andere Geschmäcker und sehnen sich nach anderen Gebieten. So stoßen wir auf ein Schieferhaus mit dänischen Anbau. Eine interessante Kombination.

Gerade als wir uns an die langgestreckte Siedlung gewöhnt hatten, endet diese und gibt uns wieder an den Wald frei. Das bedeutet gemütliches Schlendern und das Entdecken von interessanten Dingen – wie einem Vogelhäuschen im Wald. Im Anschluss führt der Weg nach einem kurzen Anstieg am Rand und dann über einen kleinen Pfad mitten zwischen zwei größeren Feldern entlang und bringt uns zur nächsten Siedlung.

Die Siedlung durchqueren wir und folgen einer Asphaltstraße ein kurzes Stück hinab – bevor es dann über einen schmucken Pfad im Zick-Zack bergauf geht. Und was für ein schöner Pfad uns dann im Anschluss an den Anstieg erwartet – zwischen anscheinend abgestorbenen Fichten führt uns der Weg auf eine Anhöhe. Hier gibt es eine Bank. Diese nutzen wir für eine kurze Pause.

Von hier können wir unsere heutige Tour ausklingen lassen und können förmlich in Richtung Ziel „ausrollen“ lassen. Dabei erhaschen wir noch einen Blick auf die Schnellstraße L74, eine Pferdekoppel mit vielen Pferden und kommen schlussendlich wieder an der Wupper an, der wir die letzten Meter zurück zu unserem Ausgangspunkt folgen.

Und nun – Café Hubraum oder Strandcafé?

Eine abwechslungsreiche Tour – und ob du jetzt einen Kaffee im Café Hubraum oder ein kühles Getränk im Strandcafé trinkst, liegt ganz an dir und dem Wetter. Viel Spaß

Komoot Wanderdetails

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