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Über kleine Ortschaften zur Ronsdorfer Talsperre

6,87 Kilometer

1 Stunde und 56 Minuten

↗ 140 m ↘ 140 m

ÖPNV: 640 von Barmen Bf – Haltestelle Ronsdorfer Talsperre

Zusammenfassung der Wanderung

  • Schwierigkeitsgrad: Einfach
  • Typ: Rundwanderung
  • Highlights: Blick auf Remscheid, Gelpe, Ronsdorfer Talsperre, Saalbach, Kleine Ortschaften
  • Einkehrmöglichkeiten: Haus Zillertal
  • Kurzbeschreibung:Der Wanderparkplatz an der Rosndorfer Talsperre ist ein beliebter Ausgangspunkt für einen kurzen Spaziergang zur Talsperre. Aber hier starten auch mehrere Rundwanderwege, die einen durch das Gelpe- und Saalbachtal führen. Der Rundwanderweg A2 führt zu Anfang hinab über die kleinen Ortschaften Heidt und Westen zur Gelpe. Die kleinen Ortschaften laden zum Entdecken ein und immer wieder bietet sich ein toller Blick auf Remscheid. An der Gelpe angekommen geht es wieder bachaufwärts. Am Haus Zillertal angekommen bietet sich eine kurze Kaffe- und Kuchenpause an, bevor es entlang des Saalbachs auf direktem Wege zurück zur und über die Ronsdorfer Talsperre zurück zum Ausgangspunkt geht.

Beschreibung der Wanderung A2 vom Wanderparkplatz Ronsdorfer Talsperre

Boah, ist das voll. Am Wanderparkplatz Ronsdorfer Talsperre angekommen, staunen wir erst einmal nicht schlecht, wie viele Autos sich hier sammeln. Wir sind heute auch mit dem Auto angereist und bekommen zum Glück noch eine kleine Parklücke. Als Alternative für das nächste Mal bietet sich aber die Buslinie 640 an, die uns direkt hieraus werfen könnte. Ein Blick auf die Wanderkarte zeigt die vielen Möglichkeiten, das Gebiet zu entdecke. Wir folgen heute dem Wanderweg A2.

Wanderkarte Ronsdorfer Talsperre

Wir starten zuerst entlang der Straße nach rechts und haben somit die Ronsdorfer Talsperre, wo hin die asphaltierte Straße im Wald führen würde, als Ziel kurz vor dem Ende, vor Augen.

Zwischen einigen Neubauten biegen wir anschließend nach rechts ab und und sehen uns einem interessanten Kontrast zwischen funktionalem Neubaudesign und alten Schieferhäusern gegenüber. Da kann jeder für sich entscheiden, was er lieber mag.

Kühe vor einem alten Schieferhaus

Eigentlich denken wir nun, dass wir damit die bebauten Gebiete hinter uns gelassen haben. Aber dann taucht auf einmal die Ortschaft Heidt mit netten kleinen Häuschen vor uns auf. Wir folgen der Straße quer durch den Ort und anschließend weiter hinab.

Immer wieder stoßen wir auf kleine Häusergemeinschaften, die sich in dem idyllischen Tal zusammen geschlossen haben. Ruhe, Entschleunig und Natur gibt es hier definitiv zur genüge.

Nach diesem Haus führt der Weg kurzzeitig sehr steil an und wirft uns auf einmal wieder auf einer Asphaltstraße heraus. Hier biegen wir rechts ab und finden uns in der Ortschaft Westen wieder. Westen gehört zu Remscheid. Der Ort wurde nicht – wie man vermuten könnte – nach einer Himmelsrichtung benannt, stattdessen wird der Name vom Wort „Wist“ (Wohnung) abgeleitet. Besonders gefällt uns der zentrale Dorfgarten, der sehr liebevolle gepflegt ist.

Am Ende von Westen folgen wir dann wieder einem Schotterweg, der schnell in einen Feldweg übergeht und bald zwischen Bäumen und Büschen hindurchführt und einen beeindruckenden Blick auf Remscheid bietet.

Blick auf Remscheid

Aber nicht nur die schönen Seiten sind hier ersichtlich, sondern auch der architektonische menschliche Einfluss – hier dargestellt durch die Stromtrassen und die Hochhäuser am Mastweg. Wahnsinn, was die Bewohner von dort für einen Blick haben.

Stromtrassen und Mastweg

Aber da diese Trassen sozusagen Schneisen schlagen, fällt dies nur an bestimmten Stellen auf und die restliche Zeit, können wir stattdessen den Wald oder diese interessant schimmernden Birken bewundern.

Schimmernde Birken

Wir steigen über jetzt wurzelüberzogene Wege weiter hinab und erreichen kurze Zeit später die Gelpe kur vor dem Steffenshammer, dem am besten erhaltenen Hammer im Gelpetal. Für uns geht es aber in die andere Richtung und entlang der Gelpe folgen wir dem Weg bis zum Cafe und Restaurant Haus Zillertal.

Heute kehren wir nicht ein sondern machen uns auf den Weg zur Ronsdorfer Talsperre. Statt der Gelpe folgen wir nun dem Saalbach. Die Ronsdorfer Talsperre wurde noch nach der ihr angrenzenden Stadt benannt, heutzutage werden Talsperren nach dem Fluss benannt, den sie aufstauen (z.B. Wupper-Talsperre). Die Ronsdorfer Talsperre müsste also eigentlich Saalbachtalsperre heißen. Und die hat heute sehr wenig Wasser. Dennoch bietet sich ein Bild wie im Urlaub. Und das fast vor der Haustür.

Ronsdorfer Talsperre

Durch das wenige Wasser sind sogar die Fische zu erkennen – und was für welche. Richtiger Kawensmänner (oder wie wird das geschrieben :D?) Sehr groß sind diese Fische auf jeden Fall.

Schatten-Fische in der Talsperre

Nach der Überquerung der Talsperrenmauer – die heute sehr gut frequentiert ist von Jung und Alt – folgen wir der geschwungenen Straße hinauf und erreichen kurze Zeit später den Wanderparkplatz.

Komoot Wanderdetails

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